Sei grimmig!!
Wieder einmal soll dies nicht wirklich die Handlung rekapitulieren oder in irgendeiner Weise etwas über den Inhalt oder sonstiges verraten, sondern hauptsächlich neugierig auf das Spiel machen. Ich denke, wenn ich hier zu viel vorwegnehmen würde, dann würde einiges am Spaß beim Entdecken der Spielwelt verloren kann und das möchte ich ja nicht verantworten müssen. :)
Kürzlich habe ich die Kampagne (also das Hauptspiel) von Far Cry 4 beendet und möchte euch ein wenig darüber berichten. Ich habe es erst ein Mal durchgespielt und noch nicht alle Nebenmissionen beendet, denn ja auch in Far Cry 4 gibts es über die Hauptaufgaben wieder jede Menge Möglichkeiten dein ums andere Stündchen vor der Konsole zu hocken.
Gespielt habe ich auf der Playstation 4 und bin von der detail-verliebten Landschaftsgestaltung wirklich begeister. Das Gameplay hat sich im Vergleich zum Vorgänger so gut wie gar nicht verändet, wenn überhaupt ist es von der Handhabung ein wenig flüssiger geworden, aber eventuell habe ich mich auch einfach nur richtig dran gewöhnt. :D
Auch dieser Teil hat mich wieder voll überzeugt, obwohl ich eingestehen muss, dass er von der Handlung her nicht mit Far Cry 3 mithalten kann, obwohl auch in diesem Teil wieder sehr gelungen das Wesen des Menschen eingefangen und schnell klar wird: es ist längst nicht alles so, wie es auf den ersten Blick erscheint.
Sehr gefallen hat mir der gelungene Einsatz von Musik in diesem Teil, besonders zum Ende hin hat mir die Musik-Auswahl die ein oder andere Gänsehaut verpassen können. Besonder "The River" von der Gruppe "The Bombay Royale" hat sich zu einem meiner Lieblingslieder gemausert und versetzt mich auch einige Wochen nach Beenden des Spiels jedes Mal wieder nach Kyrat zurück. (Kyrat ist der Name des Landes, in dem die Handlung spielt).
lilliecharlotte am 24. Mai 15
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Queen of the Thriller-Genre
Eigentlich wollte ich hier nur ein Buch meiner Lieblingsautorin vorstellen, aber da ihre Bücher so gut sind, versuche ich einfach mal euch hier ihre Bücher schmackhaft zu machen.
Also, Fans des Thriller-Genres, solltet ihr noch nie von Mo Hayder gehört haben, dann solltet ihr euch (nach dem Lesen dieses Beitrags natürlich) sofort an ein Buch von ihr wagen.
Wie schon gesagt geht es hier um Bücher, die allgemein dem Psycho-Thriller-Genre zugeordnet werden und das kann ich nur unterschreiben. Aufmerksam geworden auf Mo Hayder bin ich, als ich mir einmal Probeweise, es war gerade deutlich reduziert, "Tokio" kaufte. Dieses Buch greift sich einen Teil der japanisch-chinesischen Geschichte heraus und macht aus diesem ohnehin schon grausamen Ereignis eine Reise in die Abgründe des Menschlichen. Bei der historischen Begebenheit handelt es sich um das Massaker von Nanking, das vielleicht einigen ein Begriff sein mag.
Nach der Lektüre dieses grandiosen Buches wagte ich mich an weitere Bücher von Mo Hayder und wurde bisher noch nicht enttäuscht. Die Geschichten erzählen von den tiefsten Abgründen der menschlichen Seele und treiben die Phantasie bis an ihre äußersten Grenzen. Besonders bei den Jack-Caffery-Romanen fiebere ich immer ganz besonders mit den auf ihre Art immer sehr liebenswerten Opfern mit.
Aber obwohl ich ein riesiger Fan ihrer Geschichten bin, muss ich auch gestehen, dass zwar die Stories durchweg großartig sind, die beiden Hauptcharaktere der Jack-Caffery-Reihe (Flea Marley und Jack Caffery) nach nunmehr sechs Büchern eindeutig ihren Charme verloren haben. Besonders Jack Caffery scheint sich mehr und mehr im Kreis zu drehen und seine persönlichen Probleme, die in zunehmend einnehmen, gehen mir langsam eher auf die Nerven, als dass ich noch großes Mitgefühl für ihn empfinden könnte.
Und trotz dieser negativen Kritik sind die Stories dennoch so fesselnd, dass ich gern über diesen Punkt hinwegsehe und die Bücher nach wie vor verschlinge.
Für Fans des Psychothrillers ein definitives "Must-Read".
Besonders zu empfehlen: "Der Vogelmann", "Tokio" und "Die Sekte".
lilliecharlotte am 03. Mai 15
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The Definition of Insanity
Wer das Spiel kennt, hat schon erkannt, um welches es geht. Richtig, Far Cry 3. Ich nenne dies hier zwar Renzension, aber wenn wir ehrlich sind, wird das wohl eher eine Lobpreisung eines der besten Spiele die ich bisher spielen durfte (und das waren schon einige).
Ich möchte hier gar nicht so sehr auf Gameplay oder Grafik eingehen, denn beide haben zwar auch so ihre Macken, sind aber in ihrer Gesamheit absolut großartig. Zunächst hatte ich Bedenken, weil ich noch nie ein großer Fan von Ego-Shootern war, aber Far Cry 3 hat mich absolut überzeugt und ich habe mich in null komma nichts an die Perspektive gewöhnt. So viel also dazu.
Was neben dem hohen Spielspaß aber zu einer absoluten Empfehlung meinerseits führt, ist die absolut großartige Story, die ihr ganzes Potenzial erst zeigt, wenn man sich darauf einlässt und vielleicht einmal hinter das Offensichtlichte blickt.
Besonders faszinierend war dabei neben Vaas Montenegro, dem wahrscheinlich besten Antagonisten überhaupt, die Reise der Hauptfigur, die derart langsam in vollkommenen Wahnsinn abdriftet, dass es mir zunächst auch nur deshalb auffiel, weil ich krampfhaft nach Fehlern gesucht habe. Nein, ich mag die Hauptfigur, Jason Brody nicht sonderlich. Er geht mir auf die Nerven und ist eben deshalb so großartig, denn eine Figur braucht schon einiges an Charakter und Tiefe, um eine derart unbegründete Abneigung hervorrufen zu können. Ab einem gewissen Punkte fragte ich mich dann, mag ich ihn vielleicht deshalb nicht, weil ich zu viel von mir selbst in ihm wiederfinden kann? Steckt nicht ein wenig Jason Brody in uns allen!?
Ich halte die Beschreibung des Spiels an dieser Stelle bewusst vage, denn auf dieses Abenteuer sollte man sich wirklich offen einlassen und sich zunächste eine eigene Interpretation zurecht legen.
Über die großartige Story hinaus bietet das Spiel aber noch einiges mehr. So gibt es zahlreiche Nebenmissionen, wie zum Beispiel das Erobern von Außenposten oder man brettert mit Jeep oder Jetski durch die Landschaft um Medizin auszuliefern. Diese Nebenmissionen geben dem Spiel einen gewaltigen Umfang und wird sicher auch den erfahrenen Spieler einige Stunden beschäftigen.
Wer also großen Wert auf Spiele legt, die einen auch nach dem Spielen noch lange Zeit beschäftigen können, der ist meiner Meinung nach bei Far Cry 3 genau richtig. Natürlich ist auch dieses Spiel nicht perfekt, aber durch das dynamische Gameplay und die mitreißende Story hielt es mich auf jeden Fall vor der Konsole gefesselt.
lilliecharlotte am 10. April 15
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Irgendwann ist immer das erste Mal
Ich gestehe, ich habe noch nie aktiv einen Blog geschrieben, auch wenn ich schon seit einiger Zeit mit dem Gedanken gespielt habe.
Jetzt aber scheint es mir an der Zeit zu sein, selbst aktiv zu werden und meine Gedanken und Ansichten mit der Welt zu teilen. Mit Gedanken und Ansichten meine ich damit hauptsächlich Dinge, die mich beschäftigen, mich begeistern und die ich mit euch teilen möchte. Dazu werden wahrscheinlich einige Buch-Rezensionen, Film-Rezensionen und natürlich Videospiel-Rezensionen gehören.
Ich hoffe sehr, dass ich diesen Blog mit Leben füllen kann und freue mich schon sehr darauf, was die Zukunft bringt.
Also lasst euch überraschen und bleibt neugierig (nicht nur was diesen Blog betrifft. Geht neugierig durchs Leben. )
lilliecharlotte am 10. April 15
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